Jede Familie hat mitbekommen, dass schwere Schulranzen für Kinder besonders gefährlich sind. Die Experten sind der Meinung, dass durch die schwere Last die Wirbelsäule ungünstig belastet wird.
Ein Experten-Team wollte beweisen, dass die Folgen von schwere Schulranzen wissenschaftlich nicht begründet werde kann.
Im Rahmen des Projektes wurden die Belastungen von Kindern durch leichte und schwere Ranzen gemessen.
Alle Jahre lesen wir in den Medien Artikel über schwere Schulranzen, die für Kinder-Wirbelsäulen sehr gefährlich werden könnten. Vor allem Krankenhäuser, Ministerien und der TÜV sowie die Ärzteorganisation sind absolut überzeugt, dass überladene Schulranzen gesundheitsschädlich sind.
Alle Artikel enthalten dieselben Inhalte. Der gepackte Ranzen dürfte nicht schwerer als 10% des Körpergewichts sein, um die Wirbelsäule nicht gefährlich zu belasten.
Selbstverständlich gibt es für solche Sachen auch eine Norm. Die DIN-Norm 58124 sieht vor, dass der gefüllte Ranzen nicht mehr als 10 bis 12% des Körpergewichtes des Kindes wiegen sollte.
Jeder akzeptiert diesen Richtwert, aber keiner hackt nach, woher diese Empfehlung kommt. Sogar die Experten beim Institut für Normung wissen es nicht, obwohl sie eine solche Norm veröffentlichen. Bekannt ist, dass der Wert seit Jahren in der Norm steht und sich nicht wissenschaftlich nachweisen lässt. Dennoch wird diese Richtlinie ständig verbreitet.
Ein Professor aus der Uni-Klinik in Aachen befasst sich seit Jahren mit dem Thema Schulranzen und ist absolut überzeugt, dass der Wert von 10% für die Rekruten aus dem ersten Weltkrieg stammt. Hierbei sollten die Soldaten Märsche ab 20 km absolvieren. Daher durften die Tornister nicht mehr als 10% des Körpergewichtes betragen, damit keine muskulären Ermüdungen auftraten. Genau diesen Wert auf Ranzen und Kinder zu beziehen, sei unakzeptabel und unrealistisch. Er macht drauf aufmerksam, dass es keinen Beleg dafür gibt, dass der Rücken eines Kindes geschädigt wird, wenn es einen schwereren Schulranzen trägt.
Wirklich interessant ist es, dass die Eltern und die Kinder davon überzeugt werden, dass schwere Ranzen gefährlich sein könnten.
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